Wählt nicht den Hass.

Ich weiß, dass ich diesen Blog mittlerweile sehr stiefmütterlich behandle.
In den allermeisten Fällen vergnüge ich mich lediglich nur noch auf meiner (öffentlich einsehbaren) Facebook-Spielwiese. Der Grund dafür ist sehr pragmatischer Natur:
In der Regel schreibe ich, wenn ich Ruhe habe und meinen Gedanken ihren Lauf lasse. Das passiert dann häufig direkt auf Facebook und es wäre mir schlicht zu viel Aufwand, jeden Beitrag auch noch extra kompatibel für den Blog zu formatieren. Aber es gibt Ausnahmen, wenn es sinnvoll sein kann, die virtuelle Wand zweier Websites zu durchbrechen und auch den anderen Kanal zu nutzen. Dies hier ist so ein Fall.

Der Löwenteil meiner vergangenen Facebookbeiträge drehte sich nur um die Absurditäten rund um Deutschlands Alternative Nummer Eins.
Die letzten paar Tage haben allerdings gezeigt:
Exakt diese monothematische Fixierung ist leider mehr als nur notwendig.
Wir befinden uns in einer Situation, die seit Jahrzehnten einmalig ist. In ein deutsches Parlament werden erstmals wieder Menschen einziehen, die mehr oder weniger offen mit nationalsozialistischem Gedankengut sympathisieren. Wer mich kennt, der weiß, dass ich kein großer Freund des Totschlagarguments des Nazi-Vorwurfs bin, doch „glücklicherweise“ sprechen die Verantwortlichen selbst deutlich genug.
Gauland und seine Gefolgsleute; Weidel, die vielleicht dann doch eine Mail mit fragwürdigem Inhalt geschrieben hat; Gedeon mit seiner Antisemitenschar, etc.
Ich glaube nicht, dass sich Geschichte wiederholt, aber ich befürchte, die Hemmschwelle für Extreme hat sich sukzessive nach unten verschoben und wir sind kurz davor, genau diese Extreme in den Bundestag zu wählen.
Wir haben den Hass parlamentarisiert.

Vor etwa zweieinhalb Jahren habe ich diesen Hass live erlebt, als ich über Erfahrungen auf der PEGIDA-Demonstration schrieb. Sowohl auf der Demo selbst gab es Anfeindungen, als auch anonyme Gewalt/Morddrohungen im Netz nach Veröffentlichung meines Artikels.
Wenn man den Bildern öffentlicher Veranstaltungen Glauben schenkt (und ich habe diesbezüglich keinen Anlass, das nicht zu tun), hat sich dieser Hass in den letzten Jahren noch intensiviert.
In nicht mal einer Woche, werden wir einen Spiegel davon in Berlin zu sehen bekommen.
Das ist beängstigend. Auf die „Nie-Wieder“-Generation folgt eine, die mit längst überwunden gehofften Ideen lockt.
Wir haben den Hass parlamentarisiert.

Ich gebe es ja freimütig zu: Auch ich bin frustriert mit der aktuellen Parteienpolitik, aber ich bin auch ein nihilistischer Liberaler, der weiß, dass er keine zufriedenstellende politische Heimat finden wird. Mir sind die Linken zu links, die Grünen zu grün, die Konservativen zu konservativ – nur die Liberalen sind bei Weitem nicht liberal genug. Das ist tragisch, aber das ist auch Deutschland – ein Land, das Eigenverantwortung immer misstrauisch gegenüber stand.
Ironie der Geschichte:
Menschen, die einen starken Staat wollen, könnten eines Morgens aufwachen und realisieren, dass plötzlich Menschen im Staat Macht erhalten, die sie nicht haben sollten.
Wir haben den Hass parlamentarisiert.

Eigentlich wollte ich diesen ganzen Text viel wütender, viel polemischer schreiben. Doch im Gegensatz zu sonst, bedeutet mir das hier tatsächlich etwas. Scharfe Worte wirken zu schnell abstoßend auf sanfte Geister, also warum nicht einmal auf diese Weise versuchen. Ich weiß nicht, wen ich mit diesen Zeilen erreiche. Vielleicht sind es nur ein paar Dutzend – vielleicht aber auch ein paar Tausend wie vor einigen Jahren schon einmal. Sollte es allerdings auch nur einen Verstand zum Umdenken bewegen, ist mir das mehr als genug.
Wir brauchen nicht noch mehr Hass in der Politik, sondern konstruktive Lösungen.
Wir brauchen keine lautstarken Demagogen und Hetzer, sondern besonnene Denker und Aufklärer.
Wir brauchen rationalen Diskurs, statt emotionalem Aufschrei – Fakten und nicht Ideologien.
Lasst uns den Hass der Straße nicht auch noch ins Parlament tragen.
Wählt nicht den Hass.

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Pegida ist eine Karikatur ihrer selbst

Wie sonst will man verstehen, dass dort, wo 75 % der Bürger erklärt und offiziell konfessionslos sind, angeblich das christliche Abendland verteidigt wird, während z.B. in Bayern, wo der Anteil der Christen rund 74% beträgt (also genau umgekehrt sozusagen), jegliche Pegida-Ableger eine winzige Lachnummer waren?

Dazu lässt sich der Migrantenanteil in Sachsen besser in Promille als in Prozent ausdrucken, während in bayerischen Städten wie Augsburg schon 43,4 % (!) der Einwohner einen Migrationshintergrund haben.
Verrückterweise kommen die trotzdem ohne ein „Augida“ super zurecht.Schaut man sich die Arbeitslosigkeit in Bayern an, wird es noch seltsamer – diese ist nämlich viel niedriger als z.B. in Sachsen. Auch in strukturschwachen Regionen, die es in Bayern natürlich auch gibt. Gleichzeitig ist die Kriminalitätsrate und die Armutsquote in Bayern niedriger als in jedem anderen Bundesland. Auch die Einkommen sind im Durchschnitt viel höher als weiter im Norden, also nicht nur „mehr Jobs“ sondern auch „bessere Jobs“.

Wäre ich Populist, würde ich aus diesen Daten folgern, dass ein hoher Deutschenanteil der Bevölkerung negative Folgen hat:
steigende Arbeitslosigkeit, Kriminalität und schlechte Einkommen.

Je suis Charlie.

Wer nicht völlig abgeschnitten von jeglichem medialen Kontakt ist, dürfte mittlerweile vom Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo mitten in Paris erfahren haben. Wem Charlie Hebdo nichts sagt, dem sei mit diesem Artikel hier geholfen – für alle anderen weiter im Text.
Nun gehört es zur Eigenheit dramatischer Geschehnisse, dass neben der allgemeinen Betroffenheit, auch immer wieder ein paar PR-Strategen auf die Idee kommen, diese Geschehnisse für die eigene Agenda auszuschlachten.
Mir wurde nach meinem Artikel über die PEGIDA-Demo häufig vorgeworfen, ich würde das Problem des islamischen Faschismus nicht wahrhaben wollen und dementsprechend verharmlosen. Natürlich ist das nicht der Fall. Als dieser Blog hier noch nicht die momentane Aufmerksamkeit bekam, schrieb ich bereits darüber.
Das grundlegende Problem, dass sich nun stellt, ist, dass all jene, die sich positiv für PEGIDA aussprechen, triumphierend die Arme in die Luft strecken und wie die nervigen Besserwisser, die in der Schule schon zurecht niemand leiden konnte, mit dem Finger zu schnipsen beginnen und immer wieder „Ich hab’s ja gesagt!“ zu hyperventilieren.
Gleichsam kommen bereits die ersten Warnungen, dass das jetzt Wasser auf die Mühlen von PEGIDA und Co. sei und man sich Sorgen um mehr Islamophobie machen müsse.
Beides ist Bullshit.

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Natürlich hat der Islam ein massives Gewaltproblem – es ist so ziemlich jeder monotheistischen Religion inhärent. Erinnert sich noch jemand an die Ermordung von Ärzten und die Anschläge auf Abtreibungskliniken von radikalen Christen in den USA? Terrorismus ist kein singulär islamisches Problem – aber es ist eines, das leider vorrangig vom Islam dominiert wird, einfach aufgrund der simplen Tatsache, dass die meisten Terroristen nun einmal Muslime sind. Da muss man nichts beschönigen und sich mit Ausflüchten â la „Die haben den Koran falsch interpretiert“ oder das sind gar keine „wahren Muslime“ (No true Scotsman, anyone?) – das hilft der Debatte kein Stück weiter. Es spielt schlicht keine Rolle, was man alles aus dem Koran herauslesen kann – solange man zumindest partiell die eigene Barbarei damit rechtfertigen kann, liegt das Problem eben auch im Fundament des Glaubens selbst, da es diese Möglichkeit dazu bietet.
Eine Religion, die nur sagt:

„Sei kein Arsch, behandle deine Mitmenschen mit Respekt und lass andere Leute ihr Leben so leben, wie sie es für richtig halten.“

lässt sich schwerlich für Verbrechen irgendeiner Art missbrauchen.
Aber das tun nun einmal die Wenigsten und deshalb kommt es diesbezüglich auch immer wieder zu (gewalthaltigen) Konflikten. Die muslimische Gemeinschaft hat natürlich ein Problem mit Terrorismus. Zum einen, weil die meisten Opfern ebenfalls Muslime sind – zum anderen, weil die großen Wortführer nicht allzu sehr darum bemüht sind, die Ideologie der Täter (und damit auch die eigene) kritisch zu hinterfragen und einen religionskritischen Diskurs innerhalb ihrer Gemeinschaft zu befördern – externe Kritiker werden dagegen häufig mit dem Totschlag-„Argument“ der Islamophobie belegt – was ebenfalls nicht hilfreich ist.
Was dieser kleine Exkurs alles mit den Charlie Hebdo und den Vorfällen des heutigen Tages zu tun hat? Einiges.
Der Anschlag hatte einen islamistischen Hintergrund – das muss klar betont werden.
Und er wird zu einer größeren Feindlichkeit gegenüber allen Muslimen führen – PEGIDA und ähnliche Organisationen werden mit Sicherheit mehr Zulauf bekommen. Das ist insoweit verständlich, dass viele Menschen nun noch mehr Angst haben – der Terror steht quasi vor der eigenen Haustür.
Doch sind diese Veranstaltungen in meinen Augen eben gerade nicht der beste Weg, um das Problem anzugehen – zu diffus, zu unkonkret, zu undifferenziert sind die Aussagen ihrer Redner und Teilnehmer.
Es ist Aufgabe der Politik und Medien klar Farbe zu bekennen. Statt nach den Ursachen zu suchen, ist es viel wichtiger, ein Zeichen zu setzen, dass der Terror nicht den gewünschten Effekt hat. Statt am Ende der Redaktion für ihre islamkritischen Cartoons eine Mitschuld zu geben, muss ein klares Statement erfolgen, dass dem Terrorismus eine Abfuhr erteilt und gerade den Wert der Meinungsfreiheit als ein absolut schützenswertes Gut der demokratischen Gesellschaften darstellt.
Terror ist nur dann wirksam, wenn er Angst erzeugt und die Menschen sich dieser Angst beugen – wir müssen beweisen, dass unsere Werte der Aufklärung, der Freiheit, der Menschenrechte, jeder Religion, jeder Ideologie um Welten überlegen sind und ein jeder Mensch davon nur profitieren kann.
Ein jedes Medium sollte morgen eine Titelgeschichte mit Charlie-Hebdon-Cartoons haben – nur auf diese Weise kann man zeigen, dass man sich von ein paar Fanatikern nicht einschüchtern lässt.
DAS wäre ein Zeichen für Meinungsfreiheit und für demokratische Werte (auch wenn das natürlich die Frage aufwirft, ob die PEGIDA-Teilnehmer dann immer noch lauthals „LÜGENPRESSE!“ skandieren können…verrückte Welt).
Schließen möchte ich mit den sehr treffenden Worten, die Hamed Abdel-Samad vorhin auf Facebook schrieb:
„Ich verabscheue Menschen, die den tragischen Anschlag benutzen, um alle Muslime rassistisch zu attackieren genauso wie ich Muslime verabscheue, die Schadenfreude zeigen!“

Je suis Charlie.

Newsflash: PEGIDA doof, aber Israel noch schlimmer!

Das Wunderbare an den Deutschen ist ja, dass sie so leicht berechenbar sind. Nachdem mein letzter Artikel über PEGIDA eine unfassbar hohe Resonanz hervorrief, die ich in dieser Weise nie für möglich gehalten habe (Danke, für diese fünf Minuten Ruhm, ihr seid die Besten! <3), lockte er natürlich auch so allerlei Gestalten auf meinen Blog.
Man stelle sich das einmal bildlich vor:
Ich lade zu einer Diskussion über PEGIDA und deren Positionen in meine Wohnung ein und an der Wand hängt eine Israelflagge. Was passiert? Innerhalb kürzester Zeit ist der eigentliche Anlass des gemeinsamen Zusammenkommens beinah völlig vergessen und es entspinnt sich eine gigantische Diskussion darüber, wie böse (oder nicht) Israel denn nun ist (oder nicht ist). Eine derartige Realsatire macht doch jeden Kabarettisten arbeitslos.
Manch einer mag vielleicht denken, dass Tuvia Tenenbom mit seinem wunderbaren Buch „Allein unter Deutschen“ übertrieben hätte – aber was ich hier gerade auf meinem Blog erlebe, spiegelt seine Erfahrungen ziemlich gut wieder.

Ein Großteil der Israelkritiker stößt sich vor allem an dieser eher beiläufigen Aussage meinerseits:

„worauf ich erwiderte, dass Israel in meinen Augen ein Vorbild eines demokratischen Staats sei, in dem Juden, Christen, Muslime, Ungläubige und alle anderen Menschen von Rechtswegen friedlich zusammenleben können.“

Was mich zum Punkt der Berechenbarkeit zurückbringt. Natürlich hatte ich meine Vermutungen, dass dieser Satz nicht jedem gefallen dürfte, aber verwerflich fand ich ihn deshalb längst nicht. Aber es war abzusehen, dass sich einige auf diese Aussage wie die Hyänen stürzen und all ihren Frust gegenüber Israel entladen würden. Da ich hier nichts zensiere, darf ein jeder auch gern selbst die entsprechenden Kommentare lesen. Natürlich ist Israel nicht frei von Fehlern, natürlich gibt es auch dort Probleme und Idioten – aber die gibt es in jedem Land. Der Vorteil eines demokratischen Landes besteht jedoch darin, dass diese Probleme öffentlich diskutiert werden – sei es durch Medien, Blogger, Politiker oder „normale Leute“ und niemand muss befürchten, dass ihm deshalb der Kopf abgehackt wird. Das ist es, was Israel seinen Nachbarstaaten um Welten voraushat. Gerd Buurmann hat auf seinem Blog Tapfer im Nirgendwo (den ich übrigens jedem nur wärmstens empfehlen kann) die sog. „Schwanzlutsch-Methode“ erfunden:

„Muss ich mich in einem Konflikt für eine Seite entscheiden, dann frage ich mich einfach: “Wo kann ich als Mann Schwänze lutschen?”
In Israel kann ich Bürgermeister von Tel Aviv werden. In Gaza werde ich an einem Baukran aufgehängt. Entscheidung gefällt!“

Man sieht also: So schwer ist es gar nicht, eine proisraelische Position zu beziehen.
Was ich mich in solchen Momenten eigentlich immer frage, ist, wo die ganzen Leute sind, wenn es um die Menschenrechte in anderen Ländern geht. Iran und Saudi-Arabien sind ja noch recht prominente Beispiele, aber wie sieht es mit der Demokratischen Republik Kongo aus? Oder Somalia? Dem Tschad? Oder, oder oder…
Und das ist nur Afrika. Es gibt so viele Konflikte und Kriege auf der Welt, die weitaus mehr Opfer und Gräueltaten hinterlassen, als es der israelisch-palästinensische wohl je tun wird.
Wer sich so obsessiv mit Israel beschäftigt und immer wieder bemüht ist, diesem Land Verbrechen aller Art nachzuweisen, den Rest der Welt aber gekonnt ignoriert, sollte sich vielleicht einmal ernsthafte Gedanken um die eigenen Prioritäten machen.

Nachdem nun also die israelkritische Fraktion ihr Fett wegbekommen hat, noch ein paar Worte an die ganzen Patrioten, PEGIDA-Fans und wer sich sonst noch so in diese oder ähnliche Kategorien einordnen mag:
Wir haben womöglich eine Schnittmenge – nämlich dass wir eine positive Einstellung gegenüber Israel haben – aber das war’s auch schon. Anhand eurer Kommentare, die vielfach auch die Authentizität meines Berichts bezweifeln, lässt sich gut erkennen, dass mir eure politischen Ansichten ebenso fremd sind, wie die der Israelkritiker. All jene, die mir nicht glauben, sollen doch bitte einfach selbst den Versuch machen und in Dresden mit Israelflagge zur Demo gehen. Viel Spaß dabei. Immer wieder zu lesen, dass ich mir das alles ausgedacht habe, ist irgendwie doch recht langweilig, weil irrelevant.
Allen anderen, die sich aktuell in den Kommentarspalten austoben und von Flüchtlingen als „Gesocks“ o.Ä. fabulieren, sei gesagt, dass ich solche Äußerungen hier zwar dulde, aber in keiner Weise damit konform gehe.

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AGRESSION! HASS! GEWALT!

Es wird von euch immer wieder angemerkt, dass sich die armen PEGIDAner von diesem hochaggressiven „FCK NZS“-Beutel derart genötigt fühlten, dass sie nicht anders konnten, als völlig bezugsfrei auf die Israelflagge zu deuten und die von mir zitierten Ausrufe zu brüllen. Ich leide mit euch. Doch, wirklich. Diese brandgefährlichen Jutebeutel mit Aufdruck können schon mal dafür sorgen, dass ein paar Sicherungen durchbrennen. Ist doch völlig verständlich, dass man dann anfängt, völlig sinnentleert zu beleidigen. Wer das nicht versteht, ist einfach nur ein linker, deutschlandfeindlicher Antifa-Chaot. Arschloch.

Ihr beweist nur einmal mehr, warum ich mich als liberaler Atheist (und damit per definitionem rationaler Islamkritiker) nur allzu gern von euch und PEGIDA distanziere. Ihr versteht nicht, dass es völlig egal ist, wo ein Mensch herkommt oder wie er aussieht, dass es aber umso wichtiger ist, jede Ideologie, der anti-humanistische Gedanken immanent sind, konsequent zu kritisieren.
Zur Erinnerung: Als das Christentum vor wenigen hundert Jahren hier noch weltliche Macht besaß, wurden Menschen wie ich als Ketzer angeklagt, gefoltert und hingerichtet. Die Juden wurden seit jeher als „Christusmörder“ verschrien und ebenfalls verfolgt und getötet – so viel also zu eurer ach so tollen „christlich-jüdisch abendländischen Kultur“. Der Grund, warum wir heute hier diese Freiheiten genießen können, die wir haben, war keine Religion – im Gegenteil, es war die Abkehr von und sukzessive Entmachtung ebendieser.

Ich für meinen Teil berufe mich lieber auf die vergleichsweise kurze, dafür aber umso erfolgreichere Kultur der Aufklärung. Eine wie auch immer geartete Islamisierung verhindert man nicht durch stumpfes Parolengebrüll, sondern durch gezielte Entmachtung ALLER Religionen. Die muslimischen Verbände in Deutschland sollen nicht dieselben Privilegien wie die Kirchen erhalten – die Kirchen müssen vielmehr von ihren Privilegien entbunden werden.
Das wäre wirklich konsequent und nachhaltig. Solange Religionen, gleich welcher Art, in irgendeiner Weise staatlich hofiert werden, läuft grundsätzlich etwas verkehrt – völlig unabhängig vom Namen der Religion.

PEGIDA – ein Erfahrungsbericht

Die Verteidigung des christlich-jüdischen Abendlandes
Verfolgt man die aktuelle Berichterstattung, kommt man um ein Thema nicht herum – PEGIDA. Auch ich habe mich dazu hier bereits kurz geäußert. Doch ich wollte noch einen Schritt weiter gehen, wollte die Behauptungen der „Lügenpresse“ einem Realitäts-Check unterziehen. Wollte wissen, ob das tatsächlich eine Ansammlung verkappter Nazis und Rassisten darstellt. Nun war es also soweit. Doch wie überprüft man eine derartige These am besten? Indem man ein polarisierendes Symbol darstellt. In meinem Fall hieß das konkret, dass ich mir meine Israelflagge schnappte, die normalerweise vor meinem Fenster hängt und mich mit ein paar Gefährten auf den Weg machte, selbst zu erfahren, wer denn eigentlich diese Menschen bei PEGIDA seien. Natürlich war ich voreingenommen und hatte nicht allzu große positive Erwartungen. Doch immerhin versammelten sich dort wöchentlich tausende Menschen, deren erklärtes Ziel es ist, die Werte des christlich-jüdischen Abendlandes zu verteidigen – könnte eine Israelflagge dann wirklich als Provokation verstanden werden und Aggressionen hervorrufen?
Sie konnte es.
Aber der Reihe nach.
Den ersten Stopp mussten wir bereits einlegen, noch bevor wir überhaupt auf dem Theaterplatz vor der Semperoper ankamen. Ein paar sehr freundliche Polizisten baten uns zu sich, nahmen unsere Personalien auf und wiesen uns anschließend darauf hin, dass sie es uns nicht verbieten können, zur Demo zu gehen, uns aber davon abraten. Oder die Flagge einzurollen. Heftiger Start. Eine Israelflagge gilt bei PEGIDA also bereits seitens der Polizei als potentielle Gefährdung für den Träger dieser. Ihre Warnung in den Ohren, dass es zu Aggressionen seitens der Demonstranten kommen könnte, machten wir uns wieder auf den Weg und mischten uns unter das Volk.
Ursprünglich wollte ich die Zeit stoppen, die es dauert, bis die ersten aggressiven bzw. antisemitischen Äußerungen seitens der Demonstranten kommen würden – doch das war nicht nötig. Wir waren keine fünf Minuten vor Ort und uns schlug bereits eine Welle der Ablehnung und Verachtung entgegen. Kommentare wie:

„Ihr seid hier auf der falschen Seite!“
„Verpisst euch!“
„Die Flagge sollte man anzünden!“
„Israel sind die größten Verbrecher!“
„Wir wollen euch hier nicht!“

Sind nur ein kleiner Auszug dessen, was uns in dieser kurzen Zeit an Hass begegnete.
Man hätte ihn in kleine Stückchen schneiden und verkaufen können – so dicht und allumfassend erschien er uns bereits in diesen ersten Minuten. Die von allen Seiten auf uns einstechenden Blicke der unverhohlenen Verachtung trugen ihr Übriges dazu bei. Niemand von uns hatte sich je so unwohl und ungewollt gefühlt. Doch wir ließen uns davon nicht entmutigen und streiften durch die Menge – ohne klares Ziel, aber mit gut sichtbarer Fahne. Wir ignorierten die Hassbotschaften und führten nur im Kopf eine Strichliste – bis es irgendwann so viele waren, dass sich selbst das nicht mehr lohnte und warteten die Reaktionen ab. Es dauerte nicht lange, bis sich einige Herrschaften zu uns trauten und das Gespräch suchten. Wir erklärten ihnen sehr ruhig, mit welcher Intention wir hier waren und welchen Hintergrund diese ganze Aktion hatte. Als wir ihnen berichteten, welche Anfeindungen wir innerhalb dieser Zeit bereits über uns ergehen lassen mussten, konnten unsere Gesprächspartner das anfänglich überhaupt nicht glauben. Wir zitierten ihnen Kommentare wie die genannten und sorgten damit für ehrliche Besorgnis. Wenn dieser kleine Gedankenaustausch bereits bewirkt hat, dass diese Herrschaften erkennen, mit wem sie sich eigentlich gerade solidarisieren, dann waren unsere Bemühungen zumindest nicht vollends vergebens. Vielleicht stehen sie das nächste Mal sogar auf der anderen Seite.

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„Multikulti stoppen“ – Ich habe nichts gegen Ausländer, aber…

Natürlich zog unsere Aktion auch die Aufmerksamkeit der anwesenden Medien auf sich. Eine Freundin aus unserer Gruppe trug einen Beutel mit dem Aufdruck „FCK NZS“ – dieser wurde sogleich als Anlass genommen, ihn inklusive der Flagge aufzunehmen. Medialer Guerillakrieg bei PEGIDA – wenn die nicht mit den Medien reden wollen, tun wir es eben. Selbst schuld. Anschließend wollte ARD noch ein kurzes Interview mit uns führen, welches wir auch bereitwillig gaben und unsere bisherigen Eindrücke der Demonstration schilderten. Könnte es womöglich sein, dass die „Lügenpresse“ doch nicht so einseitig und manipulierend berichtet, wie das angeblich der Fall sein soll? Journalist zu sein, v.a. direkt vor Ort, ist dieser Tage ein selten undankbarer Job und mir taten diese Menschen auch etwas leid. Es ist in etwa so, als wolle man einem Patienten mit Wahnvorstellungen erklären, wie die Realität aussieht, er diese aber weder erkennen kann noch will – und alles ablehnt, was irgendwie dagegenspricht.
Wir zogen weiter unsere Runde, als plötzlich drei Männer mittleren Alters auf uns zukamen – wohl nicht älter als 30. Im Folgenden das sich daraus entwickelnde Gespräch:

Männer (auf den „FCK NZS“-Beutel deutend): Ey, was soll das? Fuck Nazis? Was soll der Mist? Ihr Antifas seid hier falsch!
Wir: Ich dachte, ihr seid keine Nazis? Warum fühlt ihr euch dann angesprochen?
Männer: Sind wir auch nicht! Aber verpisst euch doch mit der Tasche und der Flagge da! Wir wollen euch hier nicht!
Wir: Was hast du gegen die Flagge?
Männer: Israel ist ein Verbrecher. Was die mit den Leuten in Gaza machen! Die Leben auf einem Quadratmeter!
Wir: Ich dachte, ihr verteidigt das christlich-jüdische Abendland?
Männer: Verpisst euch doch einfach!
Ordner stößt hinzu.
Ordner: Gibt es hier Probleme?
Wir: Wir wollen nur reden, alles gut.
Männer: Wir wollen aber nicht mit euch reden. Wir wollen euch hier nicht.
Ordner: Ich muss euch bitten zu gehen.
Wir: Wir wollen keinen Ärger.
Ordner: Ich weiß, aber geht jetzt bitte.

Damit war es amtlich – wir waren offiziell von der Veranstaltung ausgeschlossen worden. Was die ganze Sache umso ironischer macht, sind die Transparente der Demonstranten im Hintergrund, auf denen Dinge wie „(Irre-) Leitmedien demaskieren! Für Meinungsvielfalt“ zu lesen sind.

Meinungsvielfalt für alle (die PEGIDA gut finden)!

Vielfältige Meinungen gut und schön – aber dann doch bitte nicht hier.
Verrückte Welt. PEGIDA eben.
Mich haben diese Reaktionen nicht überrascht – aber es war doch erschreckend, wie offensiv einem der Hass entgegenschlug und wie offen aggressiv viele Teilnehmer uns gegenüber wurden. Bei PEGIDA laufen sicherlich nicht nur ausschließlich Nazis und Rassisten mit – aber es ist für eben jene die perfekte Gelegenheit, sich unter die „normalen Bürger“ zu mischen und ihre kruden Ansichten zu vertreten. Ein jeder, der freiwillig bei PEGIDA mitmarschiert, muss sich die Frage gefallen lassen, ob er es nicht weiß oder nicht wissen will, dass er im Schulterschluss zu einer Fraktion von Rassisten, Nazis und Antisemiten steht.
Denn wer Solidarität mit eben diesen Leuten zeigt – in welcher Art auch immer, darf sich nicht wundern, wenn er auf dieselbe Stufe gestellt wird.

Abstecher zur Gegendemonstration
Nachdem wir also von der PEGIDA-Demonstration verwiesen wurden, wollten wir noch zur zeitgleich stattfindenden Gegendemonstration. Dahin kamen wir ohne Probleme und wurde auch nicht noch einmal von der Polizei kontrolliert, die uns anstandslos durchließ.
Grundsätzlich war die Stimmung hier wesentlich ausgelassener und toleranter. Es gab zwei Begegnungen bezüglich meiner Flagge – die erste war ein recht skeptischer Kommentar, warum ich mit der Flagge hier sei, worauf ich erwiderte, dass Israel in meinen Augen ein Vorbild eines demokratischen Staats sei, in dem Juden, Christen, Muslime, Ungläubige und alle anderen Menschen von Rechtswegen friedlich zusammenleben können. Damit gab er sich scheinbar zufrieden und zog von dannen.
Die andere Begegnung war ein älterer Herr, wohl so um die 65 oder 70, der mir die Frage stellte, ob die Flagge für mich nur Israel oder alle Semiten symbolisiere. Zu seiner Enttäuschung optierte ich für Israel, woraufhin er in einen etwa 20-minütigen Monolog ausbrach und mir zu erklären versuchte, warum Israel für den ganzen Terror im Nahen Osten verantwortlich war und wieso es nur an Israel läge, dass da kein Frieden ist.
Nachdem offensichtlich war, dass er für keines meiner Gegenargumente zugänglich war, entschied ich mich dafür, ihm den Rücken zu kehren und weiterzugehen. Mir war meine Zeit einfach zu kostbar, um mit „intellektuellen“ Antisemiten zu diskutieren – deren Weltbild ist ohnehin gefestigt und nahezu unmöglich zu beeinflussen.
Abgesehen davon blieb aber alles sehr entspannt, keine Hasskommentare und keine feindlichen Blicke, soweit ich das feststellen konnte. Immerhin etwas.

Fazit
Ich werde meine Meinung, dass PEGIDA zu einem großen Anteil aus Vollidioten besteht, nicht revidieren. Dazu waren meine Erfahrungen gestern viel zu eindrücklich. Jedem, dem wirklich an rationaler Islamkritik gelegen ist, kann ich nur empfehlen, sich von dieser Veranstaltung fernzuhalten und andere Wege zu finden.
Rassismus, Nationalismus, Faschismus und Antisemitismus können nicht die Antworten auf das Problem radikaler Religionsausübung sein.

Nu, pogodi PEGIDA!

Nachdem ich mich gefühlte Stunden durch die Kommentarspalten diverser Onlinemagazine und Facebook-Seiten gelesen habe, ergo meinem Masochismus freien Lauf ließ, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen, warum ich PEGIDA so völlig unsinnig finde. Ja, gerade bis über die Grenzen der Lächerlichkeit hinaus, erscheint mir das eine völlig absurde Vereinigung zu sein, die man eigentlich nicht weiter ernstnehmen müsste. Müsste. Wenn es denn nicht so viele wären, die dem Ressentiment auf die Straße folgen. Aber weil ich ein Faible dafür habe, die Idiotie der Menschen aufzuzeigen, die zu borniert sind, selbige zu erkennen, widme ich mich dem Ganzen doch einfach mal etwas ausführlicher.

Was ist PEGIDA überhaupt?
Für alle Unwissenden unter uns, bedeutet die Abkürzung übersetzt zunächst einmal „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ – ich plädiere nach dem Lesen besagter Kommentarspalten aber eher für eine Namensänderung zu „Grauenhafte Orthographie aufrechter Deutscher gegen Ausländer“ – kurz: GOADGA. Klingt fast wie eine neue bayrische Käsesorte.

„Jetzt ganz neu! GOADGA – der würzige Käse aus deutschem Hause für unterwegs! Und nur für kurze Zeit mit extra Braunschimmel!“

Hach. Ich liebe diesen stumpfen Humor.
Aber was tut man nicht so alles als besorgter Europäer/Deutscher/Dresdner, wenn quasi im nächsten Moment die Legionen der muslimischen Welteroberungsstreitmacht hier einmarschieren. Man sucht sich also Gleichgesinnte, die ein ähnlich verschrobenes Weltbild haben, nutzt die diffusen Ängste und Ressentiments der „gutbürgerlich-konservativen Mitte“ aus, garniert das Ganze dann noch mit einer guten Portion Verschwörungstheorie und Opfermythos („Es gibt hier keine Meinungsfreiheit und wir werden unterdrückt blablub!“) und fertig ist die neue Volksbewegung.
Vor. Meiner. Haustür.
Und das meine ich wortwörtlich so.
Es sammeln sich jeden Montag Tausende von diesen Spinnern quasi direkt vor meiner Tür. Als wäre der Weihnachtsmarkt nebenan nicht schon Strafe genug.

Wenn es hier keine Meinungsfreiheit gäbe, würde das gigantische Polizeiaufgebot, das eure Ärsche schützt, nicht existieren! So sieht’s nämlich aus. Und hey, ich find das sogar gut so – rein von der prinzipiellen Ebene her betrachtet. Ein jeder muss die Freiheit haben, sich öffentlich als das Arschloch zu präsentieren, das man vorher nur im trauten Heim war. Dann wissen wenigstens gleich alle, dass man scheiße ist. Auch nicht schlecht. Bin ich ja auch. Bin ja nicht weniger scheiße als andere. Halt nur anders. Ich finde nicht eine spezifische Gruppe von Menschen doof, sondern halte grundsätzlich einen hohen Prozentsatz meiner Mitmenschen erst einmal so lange für degenerierte Vollidioten, bis sie mir das Gegenteil beweisen können. Die Leute vor meiner Tür haben das jedenfalls noch nicht geschafft und sobald ich deren Kommentare auf der Facebook-PEGIDA-Seite lese, zweifle ich sehr daran, dass das überhaupt je möglich sein wird.

Generell ist diese ganze Islamisierungspanikkacke in dieser Art und Weise ohnehin völlig übertrieben. Weil es die Falschen trifft. Weil es Ressentiments bedient, Menschen zu Unrecht verurteilt und außer einer miesen Stimmung nichts Konstruktives schafft. Wem es wirklich um Islamisierung geht und wer wirklich etwas dagegen tun wollen würde, der hat ganz andere Möglichkeiten. Ein recht prominentes Beispiel dafür ist Tobias Huch – dieser Mann handelt tatsächlich nach seinen Überzeugungen und leistet dafür aktiv sinnvolle Arbeit, statt nur zu meckern und zu motzen. Aber dafür müsste man sich ja wirklich längerfristig engagieren und am Ende auch noch mit diesen komischen Flüchtlingen mal reden oder gar zusammenarbeiten. Ohgottohgott. Das geht natürlich nicht. Dann doch lieber jeden Montag auf die Straße und sich unter Seinesgleichen fühlen.

Natürlich ist der Islam doof. Das sind aber auch alle anderen Religionen dieser Art. Als Atheist sind mir jegliche Religionen grundsätzlich sehr suspekt, der Islam sogar aktuell mehr als andere, da er derzeit etwa auf dem Stand ist, auf dem sich das Christentum noch vor wenigen hundert Jahren befand.
Aber, und das ist das Entscheidende, ich halte PEGIDA und Konsorten dennoch für ausgemachten Unsinn. Das Beste sind Forderungen â la der Verhinderung von „radikal-religiöser Unterwanderung unserer christlich-jüdischen Abendlandkultur“. Das ist augenscheinlich überaus zynisch, wenn man die Geschichte dieses Landes im Umgang mit der jüdischen Bevölkerung betrachtet. Die lässt sich nämlich ganz simpel auf eine Formel bringen:
Vor 1945 – Juden aktiv vernichten.
Danach: Juden immer noch Scheiße finden, Israel dämonisieren und Gruppen wie Hamas und Co. toll finden, da sie ja schließlich nur einen völlig legitimen Befreiungskampf gegen das Übel der Juden führt.
Tolle Kultur – auf die kann ich gern verzichten
Und das Christentum selbst kann sich auch nicht gerade mit einer weißen Weste rühmen.
Noch besser wird es, wenn erst dieser Punkt kommt, um dann zu betonen:
„Die Trennung von Staat und Kirche war und ist ein Erfolg in Europa.“
Ja, was nun? christlich-jüdische Kultur oder Laizismus? Beides geht nicht.

Aber ganz unabhängig davon:
Mir stinkt die PEGIDA-Sache aus einem ganz simplen Grund bis zum Himmel – nämlich dass hier extrem viele Menschen unter Generalverdacht gestellt werden. Da wird negative Stimmung gegen Flüchtlinge gemacht und Menschen anderer Herkunft/Religion/whatever – ohne dass diese sich selbst womöglich etwas zuschulden kommen haben lassen. Dass viele Flüchtlinge leider Opfer der restriktiven Asylpolitik sind und beispielsweise ein Arbeitsverbot haben, geht mir als Liberalen ohnehin enorm gegen den Strich und umso niederträchtiger ist es, wenn dann ein Bündnis daherkommt, dass den Menschen ein noch größeres „FUCK YOU!“ ins Gesicht furzt.
Statt sich mal mit den Menschen zu beschäftigen, sich vielleicht anzunähern und gemeinsam Lösungen zu finden, spaltet PEGIDA nur noch mehr.
Aber gut, der Deutsche war ja schon immer gut darin, sich lieber zu echauffieren, statt wirklich etwas zu verändern.

Daher habe ich einen ganz einfachen Appell:
„Gegen schlechte Rechtschreibung. Für weniger Idioten und Käse für alle.“