Je suis Charlie.

Wer nicht völlig abgeschnitten von jeglichem medialen Kontakt ist, dürfte mittlerweile vom Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo mitten in Paris erfahren haben. Wem Charlie Hebdo nichts sagt, dem sei mit diesem Artikel hier geholfen – für alle anderen weiter im Text.
Nun gehört es zur Eigenheit dramatischer Geschehnisse, dass neben der allgemeinen Betroffenheit, auch immer wieder ein paar PR-Strategen auf die Idee kommen, diese Geschehnisse für die eigene Agenda auszuschlachten.
Mir wurde nach meinem Artikel über die PEGIDA-Demo häufig vorgeworfen, ich würde das Problem des islamischen Faschismus nicht wahrhaben wollen und dementsprechend verharmlosen. Natürlich ist das nicht der Fall. Als dieser Blog hier noch nicht die momentane Aufmerksamkeit bekam, schrieb ich bereits darüber.
Das grundlegende Problem, dass sich nun stellt, ist, dass all jene, die sich positiv für PEGIDA aussprechen, triumphierend die Arme in die Luft strecken und wie die nervigen Besserwisser, die in der Schule schon zurecht niemand leiden konnte, mit dem Finger zu schnipsen beginnen und immer wieder „Ich hab’s ja gesagt!“ zu hyperventilieren.
Gleichsam kommen bereits die ersten Warnungen, dass das jetzt Wasser auf die Mühlen von PEGIDA und Co. sei und man sich Sorgen um mehr Islamophobie machen müsse.
Beides ist Bullshit.

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Natürlich hat der Islam ein massives Gewaltproblem – es ist so ziemlich jeder monotheistischen Religion inhärent. Erinnert sich noch jemand an die Ermordung von Ärzten und die Anschläge auf Abtreibungskliniken von radikalen Christen in den USA? Terrorismus ist kein singulär islamisches Problem – aber es ist eines, das leider vorrangig vom Islam dominiert wird, einfach aufgrund der simplen Tatsache, dass die meisten Terroristen nun einmal Muslime sind. Da muss man nichts beschönigen und sich mit Ausflüchten â la „Die haben den Koran falsch interpretiert“ oder das sind gar keine „wahren Muslime“ (No true Scotsman, anyone?) – das hilft der Debatte kein Stück weiter. Es spielt schlicht keine Rolle, was man alles aus dem Koran herauslesen kann – solange man zumindest partiell die eigene Barbarei damit rechtfertigen kann, liegt das Problem eben auch im Fundament des Glaubens selbst, da es diese Möglichkeit dazu bietet.
Eine Religion, die nur sagt:

„Sei kein Arsch, behandle deine Mitmenschen mit Respekt und lass andere Leute ihr Leben so leben, wie sie es für richtig halten.“

lässt sich schwerlich für Verbrechen irgendeiner Art missbrauchen.
Aber das tun nun einmal die Wenigsten und deshalb kommt es diesbezüglich auch immer wieder zu (gewalthaltigen) Konflikten. Die muslimische Gemeinschaft hat natürlich ein Problem mit Terrorismus. Zum einen, weil die meisten Opfern ebenfalls Muslime sind – zum anderen, weil die großen Wortführer nicht allzu sehr darum bemüht sind, die Ideologie der Täter (und damit auch die eigene) kritisch zu hinterfragen und einen religionskritischen Diskurs innerhalb ihrer Gemeinschaft zu befördern – externe Kritiker werden dagegen häufig mit dem Totschlag-„Argument“ der Islamophobie belegt – was ebenfalls nicht hilfreich ist.
Was dieser kleine Exkurs alles mit den Charlie Hebdo und den Vorfällen des heutigen Tages zu tun hat? Einiges.
Der Anschlag hatte einen islamistischen Hintergrund – das muss klar betont werden.
Und er wird zu einer größeren Feindlichkeit gegenüber allen Muslimen führen – PEGIDA und ähnliche Organisationen werden mit Sicherheit mehr Zulauf bekommen. Das ist insoweit verständlich, dass viele Menschen nun noch mehr Angst haben – der Terror steht quasi vor der eigenen Haustür.
Doch sind diese Veranstaltungen in meinen Augen eben gerade nicht der beste Weg, um das Problem anzugehen – zu diffus, zu unkonkret, zu undifferenziert sind die Aussagen ihrer Redner und Teilnehmer.
Es ist Aufgabe der Politik und Medien klar Farbe zu bekennen. Statt nach den Ursachen zu suchen, ist es viel wichtiger, ein Zeichen zu setzen, dass der Terror nicht den gewünschten Effekt hat. Statt am Ende der Redaktion für ihre islamkritischen Cartoons eine Mitschuld zu geben, muss ein klares Statement erfolgen, dass dem Terrorismus eine Abfuhr erteilt und gerade den Wert der Meinungsfreiheit als ein absolut schützenswertes Gut der demokratischen Gesellschaften darstellt.
Terror ist nur dann wirksam, wenn er Angst erzeugt und die Menschen sich dieser Angst beugen – wir müssen beweisen, dass unsere Werte der Aufklärung, der Freiheit, der Menschenrechte, jeder Religion, jeder Ideologie um Welten überlegen sind und ein jeder Mensch davon nur profitieren kann.
Ein jedes Medium sollte morgen eine Titelgeschichte mit Charlie-Hebdon-Cartoons haben – nur auf diese Weise kann man zeigen, dass man sich von ein paar Fanatikern nicht einschüchtern lässt.
DAS wäre ein Zeichen für Meinungsfreiheit und für demokratische Werte (auch wenn das natürlich die Frage aufwirft, ob die PEGIDA-Teilnehmer dann immer noch lauthals „LÜGENPRESSE!“ skandieren können…verrückte Welt).
Schließen möchte ich mit den sehr treffenden Worten, die Hamed Abdel-Samad vorhin auf Facebook schrieb:
„Ich verabscheue Menschen, die den tragischen Anschlag benutzen, um alle Muslime rassistisch zu attackieren genauso wie ich Muslime verabscheue, die Schadenfreude zeigen!“

Je suis Charlie.

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Autor: Egoteaist

Existenz positiv bestätigt. Glaube ich. Alles andere ergibt sich.

33 Kommentare zu „Je suis Charlie.“

  1. „Ein jedes Medium sollte morgen eine Titelgeschichte mit Charlie-Hebdon-Cartoons haben – nur auf diese Weise kann man zeigen, dass man sich von ein paar Fanatikern nicht einschüchtern lässt.“

    Sie sollten auf ihrer Titelseite die Cartoons von Charlie-Hebdon zeigen, für die heute so
    viele Menschen ihr Leben lassen mussten!

    DAS wird aber NICHT geschehen, weil alle Journalisten ganz einfach Angst haben,
    solche Cartoons zu zeigen. Berechtigte Angst, was heute wieder einmal bestätigt wurde!

    Aber das hat alles NICHTS, aber auch überhaupt NICHTS mit dem Islam zu tun!
    DAS wollen uns unsere Politiker, unsere Kirchenfürsten, unsere Medien, usw. weismachen!

    Es hat sehr wohl mit dem Islam zu tun, Punkt!

  2. Die dänischen Cartoons wurden damals doch allüberall nachgedruckt. Es ist einfach Quatsch zu behaupten, dass derartige Karikaturen aus Angst vor Islamisten nicht gedruckt würden. Sie versuchen lediglich diesen grässlichen islamistischen Anschlag für eigene Zwecke auszuschlachten, Heimchen. Ich finde das unschön und möchte nebenbei bemerken, dass weder Großbuchstaben noch ein trotziges „Punkt!“ aus falschen Argumenten richtige machen.

  3. „Schließen möchte ich mit den sehr treffenden Worten, die Hamed Abdel-Samad vorhin auf Facebook schrieb:
    „Ich verabscheue Menschen, die den tragischen Anschlag benutzen, um alle Muslime rassistisch zu attackieren genauso wie ich Muslime verabscheue, die Schadenfreude zeigen!“

    Ich schätze Abdel-Samad sehr!

    ER darf als Moslem sagen, was Sache ist, wir leider nicht!

    Hamed Abdel-Samad: Deutschland muss die Wahrheit über den Islam erfahren

    Man beachte das keifende Kopftuchweib, einfach widerlich, sie erträgt die Wahrheit nicht!

    1. @Heimchen am Herd sagte am Januar 7, 2015 um 7:46 nachmittags :

      „ER darf als Moslem sagen, was Sache ist, wir leider nicht!“

      Du darfst hier, liebes Heimchen, alles schreiben, was Du willst – ohne zensiert zu werden. Dass ich dagegen das bei der dusseligen Q nicht kann, weil die sofort jeden sperrt, der eine ihr nicht genehme Meinung vertritt, sollte Dir zu denken geben.

      Und außerdem gibt es nichts und niemanden, der Dich daran hindern könnte, genau so wie Hamed Abdel-Samad Deine Meinung über den Islam kund zu tun.

      1. Wie wäre es, wenn Du Deinen Ärger über QQ nicht immer an mir
        auslässt? Ich bin nicht QQ und habe auch keinen Einfluss auf QQ,
        was sehr viele Leute aber immer denken. 😉

        Ich begrüße es auch sehr, dass man hier beim EGO durchaus andere
        Meinungen vertreten darf, ohne zensiert zu werden.

        Falls es Dir ein kleiner Trost ist, ich bin zum Beispiel bei Buurmann
        gesperrt, ohne Angabe von Gründen. Du siehst also, man darf doch
        nicht überall seine Meinung kundtun. 😉

      1. Bist Du jetzt beleidigt, mein lieber E. Bola? Ich hoffe nicht!

        Bekommst auch ein Lied von mir:

        Gute Nacht… 😉

  4. Die Polizei hat die Attentäter von Paris identifiziert. Zwei der Attentäter sollen die französische Staatsbürgerschaft besitzen.
    Es soll sich um Brüder handeln, berichteten mehrere französische Medien unter Berufung auf Polizei-Informationen. Die Männer sollen 32 und 34 Jahre alt sein. Bei dem dritten Mann soll es sich um einen 18-Jährigen ohne festen Wohnsitz handeln. Seine Nationalität soll noch ungeklärt sein.

    http://www.focus.de/politik/ausland/charlie-hebdo-anschlag-polizei-kennt-die-identitaet-der-terroristen_id_4389005.html

    Sehr gut! Das ging aber schnell.

    1. Wenn es denn stimmt.
      Vermutlich wird man sie nicht lebend fassen, denn dann könnte man nicht behaupten, es seien verwirrte Einzeltäter, die sich übers Internet radikalisiert hätten.
      Man liefe Gefahr, mehr über ein breites Bündnis gegen die westliche Zivilisation zu erfahren als einem lieb ist.

    2. Heimchen am Herd sagte am Januar 7, 2015 um 8:58 nachmittags :

      „Es sind in der Tat sehr viele Linke hier.“

      Ich hab keine Ahnung, was für Dich „links“ ist.

      „Ist es Dir lieber, wenn ich gehe?“

      Im Gegensatz zu der dusseligen Q habe ich keinerlei Probleme damit, wenn Leute eine andere Meinung als ich haben und diese Meinung auch äußern.

      1. Guten Morgen, mein lieber E. Bola!

        Möchtest Du Dich denn auch mal zum Thema hier äußern, oder geht
        es Dir am Allerwertesten vorbei, was sich in Frankreich ereignet hat?

      2. Heimchen am Herd sagte am Januar 8, 2015 um 9:27 vormittags :

        „Guten Morgen, mein lieber E. Bola!
        Möchtest Du Dich denn auch mal zum Thema hier äußern?“

        Gerne, liebes Heimchen:

        Es wurden Menschen ermordet. Diese verdienen unseren Respekt, unser Mitgefühl und unsere Solidarität. Wir nehmen an, dass die Täter islamistische Extremisten sind. Genau wissen wir es nicht und solange das so ist argumentieren wir entsprechend.
        Religionen, und damit meine ich alle, verdienen keinen Respekt. Wer Respekt verlangt, meint Furcht. Wer Religionen, mit ihrer mittelalterlichen Unvernunft per Gesetz schützt, ich denke hier nur an den §166 StGB, leistet zumindest für religiösen Extremismus Vorschub.
        Islamistische Extremisten berufen sich in einer übersteigerten Form auf ihre Schwarte, den Koran, bedienen sich aber modernster Mittel und Methoden, ob nun Internet oder moderne Waffen. Genauso wie Christen per Internet beten können und meinen mit ihrem Gott zu sprechen. Diesen Grundwiderspruch können alle Religioten gar nicht auflösen.

        Das Vertrauen in Gott muss gering sein, wenn man ihm nicht zutraut, sich selbst zu wehren.

        Also, wir lassen uns unser Recht auf freie Meinungsäußerung nicht nehmen. Satire als Kunst darf alles. Religionen verdienen Kritik, Satire und unsere furchtlose Respektlosigkeit.
        Gegen religiöse Dummheit, Unehrlichkeit und Tyrannei.

        Und noch etwas, Heimchen:

        Weil nicht alle Gymnasiasten Terroristen sind wie Christian Klar, weil nicht alle Norweger Terroristen sind wie Anders Breivik, weil nicht alle Ostdeutschen Terroristen sind wie die NSU und nicht alle Christen Terroristen sind wie die “Army of God” – genau deshalb hat Terrorismus nichts mit dem Islam zu tun – sondern nur alleine mit Terrorismus.

    3. E. Bola sagte am Januar 8, 2015 um 5:46 vormittags:

      >…genau deshalb hat Terrorismus nichts mit dem Islam zu tun – sondern nur alleine mit Terrorismus.<

      Lieber E. Bola,
      lies bitte die "Charta der Hamas".
      http://europenews.dk/de/node/43391
      Besonders Artikel 7 ist interessant. Aber auch alle anderen Artikel. Jeder Artikel bezieht sich direkt auf den Koran. Deshalb gibt es von der Charta, ebenso wie vom Koran, keine autorisierte Übersetzung. Sie ist damit auch unveränderbar.

      Mich interessiert es wirklich, ob Du nach der Lektüre der Charta Deine These, dass der Terrorismus nichts mit dem Islam zu tun hat, aufrecht hältst

      Herzlich, Paul

      1. Paul sagte am Januar 8, 2015 um 10:55 nachmittags :

        „Mich interessiert es wirklich, ob Du nach der Lektüre der Charta Deine These, dass der Terrorismus nichts mit dem Islam zu tun hat, aufrecht hältst“

        Selbstverständlich halte ich diese These aufrecht.

      2. >E. Bola sagte am Januar 9, 2015 um 7:49 nachmittags :

        Paul sagte am Januar 8, 2015 um 10:55 nachmittags :

        “Mich interessiert es wirklich, ob Du nach der Lektüre der Charta Deine These, dass der Terrorismus nichts mit dem Islam zu tun hat, aufrecht hältst”

        Selbstverständlich halte ich diese These aufrecht.<

        Na, lieber Ebola*, dann weiß ich wenigstens was ich von Dir zu halten habe.

        Herzlich, Paul
        * Nein, das ist kein Schreibfehler. Du bist wirklich eine Krankheit. Eine ganz schlimme Krankheit.

    4. abusheitan
      sagte am Januar 7, 2015 um 9:46 nachmittags :
      Wenn es denn stimmt.
      Vermutlich wird man sie nicht lebend fassen, denn dann könnte man nicht behaupten, es seien verwirrte Einzeltäter, die sich übers Internet radikalisiert hätten.
      Man liefe Gefahr, mehr über ein breites Bündnis gegen die westliche Zivilisation zu erfahren als einem lieb ist.“

      Du hattest mal wieder recht, wie so oft! 😉

  5. Es gibt keine muslimische Rasse.
    Man kann daher gar nicht alle Muslime rassistisch attackieren.
    Von Hamed Abdel-Samad stammt die Formulierung „Koran-Chip im Kopf“.
    Solange dieser Chip drin ist, darf man dann nicht befürchten, dass er eines Tages aktiviert wird?
    Oder hat man dann diffuse Ängste, ist islamophob oder ein Rassist?

    1. „Es gibt keine muslimische Rasse.“

      So ist es!

      „Von Hamed Abdel-Samad stammt die Formulierung “Koran-Chip im Kopf”.
      Auch das stimmt!

      „Solange dieser Chip drin ist, darf man dann nicht befürchten, dass er eines Tages aktiviert wird?“

      Man darf!

      „Oder hat man dann diffuse Ängste, ist islamophob oder ein Rassist?“

      Im Gegenteil, die Ängste sind durchaus berechtigt! Wie die heutige Tat
      ja bestätigt.

      Da der Islam keine Rasse ist, sondern eine Ideologie, ist man auch
      kein Rassist, wenn man ihn kritisiert, Punkt! 😉

      1. Blanker Bullshit. Es gibt auch Leute, die behaupten, Araber könnten nicht antisemitisch sein, weil auch Semiten. Für solche “Argumente“ muss man vor allem eines sein: völlig ahnungslos. Das heisst nicht, dass Islamismus nicht gefährlich sei. Ich bin auch der Meinung, dass der Islam als ganzer ein ernsthaftes Aufklärungsproblem hat. Aber selbstverständlich gibt es in Deutschland ein massives Ressentiment gegen Minderheiten. Und ob diese Minderheiten nun “Rassen“ sind (die es ohnehin bei Menschen nicht gibt) spielt dabei keine Rolle.

      2. Heimchen am Herd sagte am Januar 8, 2015 um 9:43 vormittags :

        „Mein lieber E. Bola, eine Frage, WER ist WIR?
        Für wen sprichst Du?“

        Punkt für Dich, liebes Heimchen! 😉
        Da habe ich doch in der Eile beim copypasten tatsächlich vergessen, das „wir“ durch ein „ich“ zu ersetzen. Um also Deine Frage zu beantworten:

        „WIR“ in diesem Text bin ich. 😉

      3. E. Bola
        sagte am Januar 8, 2015 um 4:46 nachmittags :

        „Punkt für Dich, liebes Heimchen! 😉 “

        Ich sammle keine Punkte. 😉

        Da habe ich doch in der Eile beim copypasten tatsächlich vergessen, das “wir” durch ein “ich” zu ersetzen. Um also Deine Frage zu beantworten:

        “WIR” in diesem Text bin ich. 😉 “

        Und das soll ich Dir glauben? 😉

        https://www.youtube.com/watch?v=-qXi9hsHE78 .

      4. Heimchen am Herd sagte am Januar 8, 2015 um 6:25 nachmittags :

        „Und das soll ich Dir glauben?“

        Das darfst Du glauben oder nicht, wie es Dir beliebt. 😉

  6. Die Zukunft Europas – Kommentar zum Anschlag in Paris…

    In Israel ueberrascht der Anschlag heute in Paris kaum jemanden. Mich ueberrascht es eigentlich, dass es nicht oefter passiert, wenn man die Massen von radikalen Moslems in Europa und die offenen Grenzen und die laxe Vorgehensweise gegen Islamisten bedenkt.

    Der Anschlag heute war insofern symbobisch schockierend fuer Franzosen und Europaer, weil er nicht nur zeigt, wie Moslems wieder wehrlose nicht muslimische Zivlisten abschlachten wo und wann sie wollen, und effektiv islamkritische Medienstimmen in Blut ertraenken, andere abschrecken etc., sondern vor allem auch, weil sie vor laufenden Kameras ‘im Vorbeigehen’ franzoesische Polizisten niederschiessen und ganz klar routinemaessig aus naechster Naehe mit Kopfschuss sicher gehen, dass sie ihn auch ermordet haben.

    Weiterlesen hier: http://www.aro1.com/die-zukunft-europas-kommentar-zum-anschlag-in-paris/#comment-113674

    Tja, das ist ja praktisch Alltag für die Israelis. Sie müssen mit dem Terror leben.

  7. Michel Houellebecq sieben Jahre vorgezogen

    Der Autor ist seiner Zeit gewöhnlich voraus, aber diesmal hinkt er ihr hinterher. Die auf Charlie Hebdo # 1177, am 7. Januar 2015, für 2022 angekündigte Feier des Ramadan wird auf 2015 vorverlegt. Das ist die polit-mediale Kaste Frankreichs und Europas den Muslimen als Wiedergutmachung für ihr Leiden unter den Reaktionen auf den Massenmord ihrer drei Glaubensbrüder an zehn Kuffar schuldig.

    Weiterlesen hier: http://eussner.blogspot.de/2015/01/michel-houellebecq-sieben-jahre.html#more

    Vielen Dank, liebe Gudrun, für Deinen herrlichen Artikel!

  8. E. Bola
    sagte am Januar 9, 2015 um 4:11 nachmittags :
    Heimchen am Herd sagte am Januar 8, 2015 um 6:25 nachmittags :

    “Und das soll ich Dir glauben?”

    „Das darfst Du glauben oder nicht, wie es Dir beliebt.“

    Na, dann will ich Dir das mal glauben, mein lieber E.Bola 😉

  9. 9. Januar 2015
    JANUAR 9, 2015 ~ NICOLAUS FEST
    Der Anschlag auf Charlie Hebdo. Alle deutschen Meiden bemühen sich einmal mehr um klare sprachliche Trennung. Verantwortlich für den Anschlag sind Islamisten; und die haben mit dem Islam nichts zu tun.

    Wer nach Belegen für diese Behauptung fragt, stößt bestenfalls auf Erstaunen; meist wird, wie häufig gegenüber Glaubenssätzen, schon die Frage als Zumutung empfunden. Aber wo liegt die Grenze? Gehört die Scharia, gehören Steinigungen und die Tötung von Apostaten zum Islam, oder sind sie islamistisch? Welcher Form des Islam ist die soziale Diskriminierung der Frauen zuzuschlagen, welcher der Djihad?

    Aber auch empirisch müsste jedem auffallen, dass die angebliche Trennung nicht mehr ist als Agitprop der Muslimverbände. Keine Koranschule welt­weit, kein einziger der großen historischen Geistlichen vertritt diese Differenzierung. Abgelehnt wird die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus selbstverständlich auch von allen fundamentalistischen Be­wegungen und allen Staaten, in denen der Islam Staatsreligion ist. Zumindest von offizieller Seite dürften somit weit über 90 Prozent der Muslime eine Differen­zierung zwischen Islam und Islamismus ablehnen. Selbst ein vergleichsweise ge­mäßigter Muslim wie der türkische Premier Erdogan stellte 2013 in einer TV-Sendung fest: „Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam, und damit hat es sich.“

    Weiterlesen hier: http://nicolaus-fest.de/101/

    Ein ausgezeichneter Artikel von Nicolaus Fest!

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